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Italiatec

Puntoschnecke

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Sonntag, 18. März 2007, 15:27

Infos zu Rußpartikelfilter ( z B Kraftstoff- und Motorölwahl )

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Einige Leute haben hier im Forum schon von Problemen mit Rußpartikelfiltern berichtet . Ich habe jetzt keine Ahnung was dazu an Infos in der Bedienanleitung steht . Deswegen setze ich MAL diesen Beitrag hier rein . Die Infos stammen aus der "Auto Bild" letzte Ausgabe . Ausgangspunkt sind Beschwerdebriefe von Fahrzeughaltern über Probleme mit RPF . Neben angehenden Warnsignalen gibt es Probleme wie plötzlicher Leistungsverlust oder im Leerlauf hochdrehende Motoren . Betroffen sind davon alle Hersteller wie VW , Opel , BMW , MB oder auch RPF-Pionier Peugeot . Das Problem ist natürlich das Zusetzen des RPF mit Ruß . Diese Verstopfung wird durch einen Drucksensor erkannt und das Verbrennen mit Unterstützung von Nacheinspritzung und teilweise zusätzliche Additive eingeleitet . Diese erforderlichen Temperaturen von 600 °C werden aber im Kurzstreckenbetrieb nicht erreicht . Deshalb muß in diesem Fall dann der Filter "freigefahren" werden . Ansonsten droht der Totalausfall . Hier im Forum haben allerdings auch User schon berichtet das der RPF in der Werkstatt wieder gereinigt wurde . Die Frage ist halt bis zu welchem Punkt ist das möglich und ab wann können irreparable Schäden auftreten . Bei der nächsten Generation von RPF sollen diese Probleme dann Vergangenheit sein . Aber zurück zur Gegenwart .



Es wurden auch Tips für den RPF gegeben .

Sinngemäß

1. Kaltstarts vermeiden
2. Kurze Strecken ungünstig
3. Regelmäßige Wartung des Motors
4. keine zusätzlichen Additive in den Kraftstoff geben
5. nur Low-Ash-Öle ( wenig Asche ) oder Low-SAPS-Öle ( wenig Sulfatasche , Phosphor und Schwefel ) mit Herstellerfreigabe verwenden

Steht die Frage ob alle 0/5 W 30/40 verwendbar sind ?

zu 4. und 5. Beim Verbrennen von Additiven und Ölen entstehen Ascherückstände die nicht durch Verbrennen aus dem Filter entfernt werden können

6. Schwefelarmen oder -freien Kraftstoff verwenden ( 6. stand nicht in dem Artikel )

Wie sieht es mit Biodiesel aus ?

Zitat aus einem Wikipedia-Artikel

Biodiesel rußt weniger aber

"Laut Auskunft des Audi-Verkaufs am 29. November 2006 dürfen Fahrzeuge mit Filter nicht mit Biodiesel gefahren werden, weil damit die Filter verstopft würden und deshalb die Garantie erlischt"

Da die Filter von wenigen Zulieferern kommen könnte das durchaus auch für Fiat gelten

In einer Tabelle sind dann die Herstellerangaben zusammengefasst

Lebensdauer :

von keine Angabe über mindestens 90000 km bis Fahrzeugleben

bei Fiat 120000 - 200000 km

Verbrauch :

von keine Angabe und in etwa gleich über leicht erhöht bis 2% oder 0,1 l / 100 km

bei Fiat keine Angabe

Reinigung :

Kraftstoffeinspritzung und teilweise zusätzliche Additive ( bei PKW wohl nur Peugeot und Citroën )

bei Fiat Kraftstoffeinspritzung und Additive oder nur Kraftstoffeinspritzung ( generelle Einschränkung der Tabelle "je nach Modell"!!! )

Reinigungsintervall :

von keine Angabe über mehrere 100 km bis 2000 km

bei Fiat 1000 bis 1500 km

Verhalten bei zugesetztem RPF :

von keine Angabe oder Einschränkung über 10 min bei 40 km/h bzw 5 min bei 60 km/h bis 30 min bei 80 km/h

bei Fiat 10 min bei 40 km/h

einige Hersteller nennen mindestens rund 1800 bis 2000 U/min während dieser Zeit

Bei Additiven wäre aber ein separater Tank notwendig der beim GP nicht da ist . Und wenn beim GP Additive notwendig wären hätten die Händler bestimmt etwas gesagt bei der Übergabe . Wenn die Additive preislich mit Gold ähh ich meinte Druckertinte aufgewogen werden würden , dann wäre das doch ein tolles Geschäft für die Händler .

Hoffe mein Artikel ist nicht völlig unverständlich und die Infos helfen ein wenig .

MfG Puntoschnecke
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Puntoschnecke« (18. März 2007, 20:04)

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Sonntag, 18. März 2007, 15:59

Additive im Dieselkraftstoff kannst Du nicht vermeiden, da Du im Winter an fast allen Tankstellen "Winterdiesel" bekommst.
Das ist normaler Diesel, bei dem ein Additiv verhindert, dass bei Frost Parafin ausflockt, und den Kraftstoff-Filter verstopft.

Die Sache mit dem besonderen Motoröl vergiß gleich wieder.
Das Öl ist im Kurbelgehäuse und nicht im Brennraum. Nur bei hohen Drehzahlen gelangt ein vernachlässigbarer Teil des Öls als ölhaltige Luft über die Kurbelwellengehäuseentlüftung in den Luftfilter und in den Brennraum. Falls dabei Ruß entsteht, sollte der RPF diesen aufnehmen, sonst verfehlt er seinen Zweck.

Falls Dein Motor tatsächlich einen Liter Öl auf 10 000 Km verbrennt, rechne doch MAL nach, wieviele L Diesel er bis dahin verbrannt hat.

Limbo

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Puntoschnecke

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Sonntag, 18. März 2007, 17:07

Also da muß ich doch widersprechen .

Es geht darum nicht noch zusätzliche Additive einzufüllen . Je geringer die Menge an Additiven um so weniger Ablagerungen .

Dasselbe gilt für das Motoröl . Natürlich werden nur geringste Mengen davon verbrannt aber Kleinvieh macht eben auch Mist und mit der Zeit sammeln sich die Reste eben an . Bei dem Motoröl entsteht nicht nur Ruß sondern in geringer Menge auch nicht abbaubare Produkte . Bei verbleitem Benzin genügten ja auch geringe Mengen um den KAT zu zerstören . Und wenn man kurz googelt findet man bei vielen Herstellern solche Low-SAPS-Öle speziell für Autos mit RPF . Man scheint sich bei 0/5 W 30/40 wohl generell auf diese Anforderungen eingestellt zu haben und brüstet sich entsprechend damit .

Beachtet man die Hinweise , kommen halt längere Laufleistungen zustande ( hoffentlich ) . Und wenn man die Problematik vorher kennt , kann man gleich darauf Rücksicht nehmen .

MfG Puntoschnecke
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Sonntag, 18. März 2007, 20:27

Zitat

Dasselbe gilt für das Motoröl . Natürlich werden nur geringste Mengen davon verbrannt aber Kleinvieh macht eben auch Mist und mit der Zeit sammeln sich die Reste eben an


Bevor das Öl im normalen Betrieb in so einem Ausmaß verbrannt ist, da ist der Rußpartikelfilter schon dreimal über den Jordan, die Teile die halten nämlich auch nicht ewig.

Die Nachrüstteile sind oft schon nach 60-80 000km fertig... Ob die von Fiat soviel länger halten? Frommer Wunsch.

Zitat

Wie sieht es mit Biodiesel aus ?


Da geht dein Einspritzsystem kaputt, das reparieren kostet bis zu 8000 Euro.

Für den Motor, und den Verbrauch (also die Umwelt) wäre es am gescheitesten man würde den Oxykat freibrennen, den Partikelfilter ausschalten und die Abgasrückführung abklemmen. Und dann den Auspuff einfach einmal die Woche bei 190 auf der Autobahn freifahren. Dann gibt kein Rußgeschleuder und man belastet die Umwelt weniger. Nur daran verdient dann weder die Öl noch die Autoindustrie.
Wer Bremst macht Feinstaub und ist ne Umweltsau.

Wir fordern für die Umwelt und die Gesundheit auf jeden Bremsklotz zusätzliche 1000 Euro Feinstaubabgabe!!!

Mein Grande Punto: 75 PS, 1,3 JTD Dynamic, 5 Türen, 5 Gänge, RocknRollblau, überfüllter Kofferraum -49000+ Kilometer


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Sonntag, 18. März 2007, 21:20

Habe bis jetzt keinen GP und kann also nicht nachlesen was eventuell zu Biodiesel in der Bedienanleitung steht . Wenn es sich schon wegen der Einspritzanlage verbietet dann hat sich das Thema sowieso erledigt . Zu RPF ausschalten sag ich jetzt MAL lieber nichts . Zur Haltbarkeit des RPF steht ja in meiner ersten Antwort das Wort hoffentlich . Und wie schon geschrieben , es gibt die Ölsorten also warum sollte man sie nicht nutzen . Schaden tuts wohl nicht . Und Nachrüstfilter lassen doch sowieso viel zuviel Ruß durch da können die auch kaputt gehen :roll: .

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