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Ballpunto

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Mittwoch, 22. April 2020, 11:57

Punto Evo - Lagerschaden Getriebe

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Hallo zusammen!

Wie bereits im ersten Beitrag geschrieben, habe ich seit Ende letzten Jahres einen Fiat Punto Evo 1.4 8V aus 2010. Die Laufleistung betrug beim Kauf gerade mal 65.500km. Die Probefahrt hatte überzeugt. Die teilweise knackenden Türfangbänder und eine leicht rechts versetzte Lenkradstellung bei Geradeausfahrt, haben mich vom Kauf nicht zurückgehalten.

Die Türscharniere hatte ich danach neu eingefettet und was die Lenkradstellung betrifft, dachte ich, es wäre lediglich die Spur…Mehr dazu
später.

Morgens im November hat sich zum ersten Mal ein lautes „Heulen“ im 5. Gang bemerkbar gemacht. Mir war sofort klar, dass es aus dem Getriebe kommt, beim auskuppeln verschwand das Geräusch, also eindeutig Getriebe. Kam danach sporadisch noch paar Mal vor, bis dahin
ausschließlich im 5. Gang. Vor paar Wochen hat dann auch der 3. Gang „geheult“, bisher aber nur 1x….

Jetzt war einige Wochen Ruhe, als sich gestern das Getriebe wieder gemeldet hat, im 5. Gang.

Ich war auch schon bei Fiat, der Werkstattmeister hatte eine Probefahrt unternommen, bei der allerdings das Getriebe brav war. Nach meiner
Schilderung vermutet er einen Lagerschaden, was auch mein Gedanke war. Getriebeöl sollte ausreichend vorhanden sein, ist auf jeden Fall alles dicht. Und ein Wechsel vom Getriebeöl würde lt. Fiat erst bei 100.000km vorgenommen. Schaden, wenn ich es bei Fiat reparieren lassen würde: mind. 1.000EUR, ohne Kupplung, die man sinnvollerweise mit erneuern würde, wenn das Getriebe schon mal draußen ist. Keine Ahnung was beim Händler ein Kupplungssatz kostet, aber sicher ca. 300EUR…Grundsätzlich kein bekanntes Punto Problem lt. Fiat Werkstatt. Der Mechaniker meinte, ich könnte den evtl. vorliegenden Lagerschaden erst mal ignorieren, aber besser wird es ja nicht...

Bezüglich der Spur war ich in einer freien Werkstatt. Die Spur war lt. Werkstatt tatsächlich etwas verstellt, allerdings war die Lenkradstellung bei Geradeausfahrt nach korrekter Einstellung noch immer nicht mittig. Also noch mal hin. Dann wurde festgestellt, dass es an den Domlager liegt…

Die Getriebeproblematik fing bei ca. 68.000km an, vielleicht bestand die auch schon beim Vorbesitzer, allerdings privat gekauft…Die Domlager waren dann auch schon beim Kauf nicht mehr gut…

Fazit: Keine 70.000km Laufleistung und bereits einen Lagerschaden im Getriebe, sowie defekte Domlager. Werkstattkosten um die 1.600EUR.

Wie kann das sein, bei dieser geringen Laufleistung? Klar kann man jetzt sagen, wer weiß wie der Vorbesitzer gefahren ist und kann halt
immer was kaputt gehen. Wenn ich aber mein Auto betrachte, welches ich vor dem Punto 10 Jahre gefahren habe, muss ich feststellen, dass die Schäden bei nicht mal 70.000km unglaublich sind. Was kommt als nächstes? War zwischenzeitlich so sauer, dass ich den wieder los werde wollte. Da ich aber ein ehrlicher Mensch bin, hätte ich einen großen Verlust, nach nicht mal 6 Monaten hinnehmen müssen.
Mittlerweile besteht eine Hass-Liebe…

Vielleicht doch ein Fehler-in-allen-teilen??

Hubertus

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Mittwoch, 22. April 2020, 22:02

.....Getriebeöl sollte ausreichend vorhanden sein, ist auf jeden Fall alles dicht.
Ne Frage, weißt du genau, ob ausreichend Getriebeöl vorhanden ist ?
Überprüf es am Besten selbst. Auf irgendwelche Aussagen sich zu verlassen, da bist du verlassen, besonders
wenn der Mechaniker meint, ich könnte den evtl. vorliegenden Lagerschaden erst mal ignorieren, aber besser wird es ja nicht...

So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht gehört. Ist ja voll vertrauenswürdig.

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digel

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Donnerstag, 23. April 2020, 06:27

Muss ich Hubertus Recht geben. Getriebe-/Lagerschaden würd' ich auch nicht ignorieren. Du hast ja selber festgestellt, dass es relativ zügig nicht nur "nicht besser" sondern eher schlechter wird.

Zu den Domlagern kann ich dir nur sagen: Ich bin meinen ehemaligen Punto zwischen 130k und 200k gefahren und da waren die Domlager sogar zwei Mal fällig.
Ich mochte den Wagen, aber leider hat sich, zumindest bei mir, das Gerücht bestätigt, dass Fiat einfach nur Scheißkarren baut.

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Ballpunto

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Donnerstag, 23. April 2020, 08:39

Das mit dem "aber besser wird es ja nicht" hat der Fiat Mechaniker nicht wörtlich gesagt. Es war meine Schlussfolgerung.

Er meinete aber, wie schon gesagt, dass ich die Getriebeproblematik erst mal ignonieren soll/kann, solange das Heulen nur sporadisch auftritt. Klar, alles andere als vertrauenswürdig...Auf jeden Fall liegt da was im Argen, und ein Lagerschaden klingt plausibel.

In der Werkstatt wurde auch nicht das Getriebeöl überprüft (den Füllstand kann man eh nicht kontrollieren). Es war meine Vermutung, dass genügend Getriebeöl vorhanden ist. Ich hatte mal auf die schnelle von unten geschaut und konnte keine Undichtigkeit feststellen. Werde das aber noch mal genau kontrollieren und evtl. mal das Getriebeöl wechseln, bzw. wechseln lassen.

Klar ist, die ganze Sache ist sehr ärgerlich, vorallem bei der geringen Laufleistung. Die defekten Domlager lasse ich mir noch gefallen, aber ein Lagerschaden im Getriebe bei knapp 70.000km!! Ist anzunehmen, dass jedes verbaute Kugellager am Punto einfach nur Schrott ist? Als nächstes kommen die Radlager??

Gibt es vielleicht unter den Punto Fahrer doch mehr Fälle mit Getriebeproblemen?

digel

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Donnerstag, 23. April 2020, 08:52

Jap, die Radlager gehen auch sehr gerne kaputt. Tatsächlich.

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Hydro

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Donnerstag, 23. April 2020, 13:49

Der Punto ist kein arme Leute Auto und auch nichts für Leute mit 2 linken Händen, günstig im kauf, braucht er dann viel Liebe und Pflege.
Mein GP von 2007 hat bei 50.000 KM ein neues Fahrwerk mit neuen Domlagern bekommen, diese wurden anders abgefettet und hielten dann bis zum Schluss ohne Probleme.
Bei ca 80.000 KM fing das Getriebe im 6ten Gang, später auch im 5ten an zu heulen, zudem schaltete es von Anfang an hakelig. Da der Punto die Basis wir der Opel hat, hatte ich mir von da einen Tipp geben lassen und umgesetzt. Das Getriebeöl habe ich gegen ein 75w-90 von Liqui Moly getauscht, dann mit einem Getriebeölzusatz, 80ml auch von LM, überfüllt und zusätzlich kamen noch 3 Tuben a 20g Getriebeöl Additiv von LM rein.
Nach einiger Zeit, verschwand das heulen und das Getriebe ließ sich zunehmend weicher schalten.
Mehrfach habe ich Bordsteine leicht tuschiert, mein Sohn hat zu seiner Zeit,einen Reifen und die Alufelge vorne rechts am Bordstein zerstört! Einen Radlager schaden hatten wir nie, die Spurstangen waren danach kaputt.
Es gab noch andere defekte die zu beheben waren, dafür hat uns der GP nie hängen lassen, er ist immer gelaufen!
Gekauft hatte ich den GP mit ca 30.000 km, mit ca 240.000 km hat ihn mein Sohn übernommen, mit 280.000 km hat er ihn dann in Zahlung geben, bei einem Freund von ihm, der ist dann damit 1 Jahr lang zur Arbeit damit gefahren, Beckum-Bielefeld ca 60 km einfach, ohne bekannte Probleme, der Punto fiel dann der Umweltprämie zum Opfer.
Würde ich heute einen neuen 1,9er Diesel von Fiat bekommen können, ich wäre wieder dabei :-)

Mein Grande Punto: 1,3 M-Jet, 90PS, nachgerüstet-NSW, Sitze+Spiegel beheizt, Fenster+Dreiecksfenster getönt, Alu Fußstütze+Pedalen, Tomason TN1 8-17" 215/45, Pioneer Aktiv Sub, Bilstein Gewindefahrwerk B14


Fiatracer88

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Donnerstag, 23. April 2020, 13:51

Hallo.
Das Getriebeöl kann Kontrolliert werden.
Einfach die Einfüllschraube aufdrehen und Getriebeöl einfüllen bis es Rausläuft. Das war sogar in den 70ern schon so..

Domlager ist ein Schwachpunkt... einige haben diese im 30tkm Intervall tauschen müssen. Hier wurde verbessert inklu einer Anleitung hier im Forum um diese noch haltbarer zu machen....
Meine habe ich bei 75tkm im Zuge eines Komplettfahrwerks mit getauscht obwohl noch gut!

Radlager hinten sind Anfällig... Vorne eher weniger. Ein O-Ring der von Opel kommt soll verhindern das Feuchtigkeit und Dreck von hinten ins Lager eindringen kann. Wobei bei den Trommeln da eher wenig passieren kann. Sprich auch hier gibt es Verbesserungen.

Dein Auto ist ein Typischer Fall von "Gefahren wie Sau und an Reparaturen und Wartung gespart" Solche Leute gibts bei FIAT leider häufiger.

In diesem Sinne

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Donnerstag, 23. April 2020, 14:45

Das sind ja gute Aussichten… Das ist kein Auto, eher ne Geldvernichtungsmaschine…

Also der Punto ist nicht mein erstes Auto und ich hätte mich nicht vom schönen Design blenden lassen sollen. Eigentlich hätte ich es besser
wissen müssen, da mein erstes Auto ein Uno war…Der war eine Katastrophe. Ich möche den Punto nicht schlecht reden, ABER:

Nach dem Uno hatte ich viele Jahre einen Mazda. Zuletzt 260.000km gelaufen.
Domlager: nie tauschen müssen
Getriebe: bis zuletzt keine Probleme gemacht (auch Getriebeöl nie gewechselt)
Auch sonst keine außergewöhliche Reparatur gehabt.

Nach dem Mazda hatte ich fast 10 Jahre einen Kia. Zuletzt ca. 170.000km
Domlager: nie tauschen müssen
Getriebe: bis zuletzt keine Probleme gemacht (auch Getriebeöl nie gewechselt)
Ebenso keine außergewöhnliche Repratur gehabt.

Meine Frau fährt seit 10 Jahren einen Ford. Inzwischen um die 130.000km gelaufen
Domlager: bis jetzt nicht tauschen müssen
Getriebe: bisher keine Probleme (bisher auch kein Getriebeöl gewechselt)

Spricht also nicht für Fiat…

@Fiatracer88: Mit "den Füllstand kann man eh nicht kontrollieren" meinte ich, dass man den Füllstand nicht anhand eines Schauglas oder Meßstab kontrollieren kann. Also einfach mal auf die schnelle schauen, ob noch genügend Öl drin ist, geht nicht...

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9

Donnerstag, 23. April 2020, 14:55

Deine Aussage "Gefahren wie Sau und an Reparaturen und Wartung gespart" kann ich so nicht bestätigen, auch wenn dies an den Vorbesitzer meines Punto gerichtet ist.

Die Karre ist scheckheftgepflegt. Außerdem wird bei einer normalen Inspektion nicht das Getriebe, oder die Domlager begutachtet. Zumal. lt. Fiat, z.B. das Getriebeöl erst bei 100.000km gewechselt wird...Vorher schaut sich kein Mechaniker das Getriebe an.

Ich denke Fiat steht gegenüber anderen Fabrikaten, was die anfälligkeit/zuverläsigkeit betrifft, ganz einfach hinten an.
Hallo.
Das Getriebeöl kann Kontrolliert werden.
Einfach die Einfüllschraube aufdrehen und Getriebeöl einfüllen bis es Rausläuft. Das war sogar in den 70ern schon so..

Domlager ist ein Schwachpunkt... einige haben diese im 30tkm Intervall tauschen müssen. Hier wurde verbessert inklu einer Anleitung hier im Forum um diese noch haltbarer zu machen....
Meine habe ich bei 75tkm im Zuge eines Komplettfahrwerks mit getauscht obwohl noch gut!

Radlager hinten sind Anfällig... Vorne eher weniger. Ein O-Ring der von Opel kommt soll verhindern das Feuchtigkeit und Dreck von hinten ins Lager eindringen kann. Wobei bei den Trommeln da eher wenig passieren kann. Sprich auch hier gibt es Verbesserungen.

Dein Auto ist ein Typischer Fall von "Gefahren wie Sau und an Reparaturen und Wartung gespart" Solche Leute gibts bei FIAT leider häufiger.

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Hubertus

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Freitag, 24. April 2020, 02:44

Zitat. ....In der Werkstatt wurde auch nicht das Getriebeöl überprüft (den Füllstand kann man eh nicht kontrollieren)?
Falsch und nochmals falsch !
Klar kann man den kontrollieren, jedes Getriebe hat eine Einfüllöffnung ( Wie willst du sonst bei einem Getriebeölwechsel das Öl einfüllen?) Und meistens ist die Einfüllöffnung auch die des Getriebeölstands. d. h. es befindet sich seitlich am Getriebe ( z.B bei meinen Punto1.4 16V) eine Imbusschraube. Wenn ich die herausschraube ( Vorraussetzung: das Kfz steht gerade) und Getriebeöl ausläuft, passt der Getriebeölstand. Wenn nicht, ist zuwenig Getriebeöl vorhanden. Die meisten Getriebeölflaschen haben auch deswegen eine Schlauchverlängerung als Einfüllstutzen, damit man das Öl nachfüllen kann, ansonsten bekommst du es kaum ins Getriebe.
Beim Punto und vielen anderen Kfz gibt es halt kein Schauglas oder Meßstab, nur eine Einfüll, die gleichzeitig auch die Ölstandsschraube ist und eine Ablass-schraube.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Hubertus« (24. April 2020, 02:59)

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Freitag, 24. April 2020, 08:14

"Beim Punto und vielen anderen Kfz gibt es halt kein Schauglas oder Meßstab, nur eine Einfüll, die gleichzeitig auch die Ölstandsschraube
ist und eine Ablass-schraube."
-> Ich weiß! Wie ich bereits geschrieben habe, lässt sich nun mal der Getriebeölstand nicht auf die schnelle kontrollieren, wie z.B. der Ölstand. Da braucht man eine Hebebühne, oder Grube, oder muss unter's Auto krabbeln, wenn Platz ist.

Es geht hier ja auch nicht darum, wie man das Getriebeöl kontrolliert, oder wechselt, sondern um das fragwürdige Getriebe, welches anscheinend einfach nur Schrott ist.
Zitat. ....In der Werkstatt wurde auch nicht das Getriebeöl überprüft (den Füllstand kann man eh nicht kontrollieren)?
Falsch und nochmals falsch !
Klar kann man den kontrollieren, jedes Getriebe hat eine Einfüllöffnung ( Wie willst du sonst bei einem Getriebeölwechsel das Öl einfüllen?) Und meistens ist die Einfüllöffnung auch die des Getriebeölstands. d. h. es befindet sich seitlich am Getriebe ( z.B bei meinen Punto1.4 16V) eine Imbusschraube. Wenn ich die herausschraube ( Vorraussetzung: das Kfz steht gerade) und Getriebeöl ausläuft, passt der Getriebeölstand. Wenn nicht, ist zuwenig Getriebeöl vorhanden. Die meisten Getriebeölflaschen haben auch deswegen eine Schlauchverlängerung als Einfüllstutzen, damit man das Öl nachfüllen kann, ansonsten bekommst du es kaum ins Getriebe.
Beim Punto und vielen anderen Kfz gibt es halt kein Schauglas oder Meßstab, nur eine Einfüll, die gleichzeitig auch die Ölstandsschraube ist und eine Ablass-schraube.

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Freitag, 24. April 2020, 10:41

Sorry, nur weil du ein Blender gekauft hast bzw dich übers Ohr hast hauen lassen sind die anderen von Millionen Puntos Schrott?

Jeder weiß dass man sich auf "Checkheft " oder gar "Frischer TÜV" nicht mehr 100% verlassen kann!
Das Getriebe läuft in vielen anderen Modellen. Haben jetzt alle Getriebeschäden weil du einen "Vrrmeintlich" hast?

Du vergleichst scheinbare Neuwagen ( dein komischer Mazda zb) mit einer nur zum Verkauf Präparierten 10Jahre alten verrockten Punto Evo.

Ich hab mein Punto als Neuwagen Gekauft... ist aus 2012 hat nun 100'000Tkm drauf.... das Fahrwerk wurde nur Getauscht weil ich schon seit Anfang eines Wollte.... da siehst du was das aus macht wenn man bisl drauf Achtet.

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Freitag, 24. April 2020, 11:18

Ich wollte mit meinem Beitrag in Erfahrung bringen, ob es vielleicht nicht doch ein bekanntes Problem beim Punto ist, was das Getriebe betrifft. Wie ich hier jetzt erfahren habe, sind ja z.B. die Domlager ein Schwachstelle…

Wenn ich aus MEINER Erfahrung spreche, sprich mit meinen Vorgänger Autos vergleiche, scheint zumindest mein Punto anfälliger zu sein, wenn die zahlreichen anderen Puntos ja dann wohl keine Probleme machen. Und das bei nicht mal 70.000km das Getriebe bereits zickt, damit muss man nicht rechnen.

Verrockt? Naja…Optisch steht der für seine fast 10 Jahre gut da…Außerdem hatte ich den mit neuem Tüv übernommen, auch wenn man sich lt. Deiner Aussage darauf nicht mehr 100% verlassen kann. Klar überprüft der Tüv nicht das Getriebe…

Mein komischer Mazda war kein Neuwagen…




Sorry, nur weil du ein Blender gekauft hast bzw dich übers Ohr hast hauen lassen sind die anderen von Millionen Puntos Schrott?

Jeder weiß dass man sich auf "Checkheft " oder gar "Frischer TÜV" nicht mehr 100% verlassen kann!
Das Getriebe läuft in vielen anderen Modellen. Haben jetzt alle Getriebeschäden weil du einen "Vrrmeintlich" hast?

Du vergleichst scheinbare Neuwagen ( dein komischer Mazda zb) mit einer nur zum Verkauf Präparierten 10Jahre alten verrockten Punto Evo.

Ich hab mein Punto als Neuwagen Gekauft... ist aus 2012 hat nun 100'000Tkm drauf.... das Fahrwerk wurde nur Getauscht weil ich schon seit Anfang eines Wollte.... da siehst du was das aus macht wenn man bisl drauf Achtet.

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Freitag, 24. April 2020, 22:44

Ich weiß! Wie ich bereits geschrieben habe, lässt sich nun mal der
Getriebeölstand nicht auf die schnelle kontrollieren, wie z.B. der
Ölstand. Da braucht man eine Hebebühne, oder Grube, oder muss unter's
Auto krabbeln, wenn Platz ist.

Na dann lass es halt, wenns dir zu schwer ist. hat aber mit Fehler-in-allen-teilen nicht das Geringste zu tun.

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Samstag, 9. Mai 2020, 00:02

Hey auch ich fahre einen Punto Evo (1.4, 77PS Benziner), EZ 2010. Heute nach 207.000km habe exakt die selben Probleme. Nach einer längeren Autobahnfahrt ließen sich plötzlich die Gänge nur noch sehr schwer bis gar nicht mehr einlegen. Dann hat gab es sporadisch Ruckler im dritten und fünften Gang, und so ein seltsames piepen, hat sich irgendwie elektronisch angehört, so als ob irgendwas blockiert. Dachte zuerst, dass es an dem Seilzug vom Schaltgetriebe liegt, also ab zur Werkstatt. Befund: Seilzüge sind beide in Ordnung. Also hat sich der Mechaniker das Getriebeöl angeschaut. Was soll ich sagen?! Die Brühe war schwarz/silber. Lauter feine Spähne. Also irgendwas wurde da schön zermahlen.. Ein generalüberholtes Getriebe bekomme ich für um die 400€ mit lebenslanger Garantie. Einbau mit neuer Kupplung kostet mich 300€ inkl der neuen Kupplung. Nun meine Frage, was würdet ihr tun? Dieses Jahr ist auch der Zahnriemen dran. Dann kommen da nochmal 250€ Gesamtkosten drauf. Also insgesamt fast 1000€. Würdet ihr das Geld investieren? Ich muss dazu sagen, dass ich meinen Evo immer gewartet habe und sämtliche Ölwechsel eingehalten habe. Mit dem Motor hatte und habe ich nie Probleme gehabt. Danke schon mal im Voraus.

Hubertus

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Samstag, 9. Mai 2020, 23:01

Zitat: Also hat sich der Mechaniker das Getriebeöl angeschaut. Was soll ich sagen?! Die Brühe war schwarz/silber. Lauter feine Späne.
Frage: hat er das Getriebeöl abgelassen? Und wieviel Liter waren es?
Dann könnte man ganz schnell die Differenz ausrechnen, die womöglich fehlte oder auch nicht.

Grundsätzlich ist es so dass an der unteren Getriebeölablass-schraube ein Magnet befestigt ist, der (auch bei neuem Getriebe) wegen des Abriebs, der immer ein wenig vorkommt die Späne festhält, um sie nicht in den Ölkreislauf zu lassen, was zusätzlichen Abrieb heißen würde.
Häufig wird zusätzlicher Abrieb durch zuwenig Getriebeöl verursacht, was auf Dauer Lager, Synchronisationschäden ect. o.ä. verursacht.
Zitat: Ich muss dazu sagen, dass ich meinen Evo immer gewartet habe und sämtliche Ölwechsel eingehalten habe.
Frage: Auch die der Getriebeölstandskontrolle?
Bei 200.000 hätte ich zumindest mal einen Getriebölwechsel in Erwähnung gezogen.
Die Antwort mußt du dir selbst geben.


Kann natürlich auch andere Ursachen haben, wie hohe Drehzahlen, Schaltgestänge ausgeleiert ect.Mir ist mal ein Kerbstift im Gangwahlschalter abgeschert. Gott sei Dank hielt der Rest die Mechanik noch zusammen. Den abgescherten Teil fand ich am Magneten der Getriebeölablass-schraube, ansonsten wäre es ein kapitaler Getriebeschaden geworden.
Mein Ratschlag: Kontrolliert oder lasst euer Getriebe immer auf Undichtigkeiten und Ölstand kontrollieren, dadurch kann man sehr viel vermeiden.

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Mittwoch, 8. Juli 2020, 14:12

Hallo,

ich habe von mehreren gehört, das das Getriebe problematisch ist.

Das von meiner Frau im Evo ist hin. Wir haben noch ein GP, von dem werden wir das Getriebe entnehmen.

Getriebe hatte eine Laufleistung von 70.000 km. Ca. 4000 km sind wir mit dem geratter und geknirsche weiter gefahren.

Meins ist in Ordnung 128.000 km.

Das vom GP auch 160.000 km glaub ich.

Wilfried
-->Selbst wenn man bis zum Hals in Scheiße steckt, bloß nicht den Kopf hängen lassen :wacko: <-- 8o

Mein Auto: Fiat Punto (MyLife) 2012 1.2 69 PS Schwarz Metallic.


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