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Montag, 16. Juli 2012, 23:17

Kurzbeschreibung

Ladeluftkühler

Artikel

Ein Ladeluftkühler (Abk.: LLK, englisch intercooler) ist ein Wärmeübertrager, der im Ansaugtrakt eines aufgeladenen Verbrennungsmotors die Temperatur der dem Motor zugeführten Verbrennungsluft verringert. Der Ladeluftkühler wird zwischen dem Verdichter (Verdichterrad eines Turboladers oder Kompressors) im Ansaugtrakt und dem Einlassventil eingebaut und führt einen Teil der Wärme ab, die durch die Verdichtung der Luft im Turbolader entsteht.
Ziel ist die Erhöhung von Leistung und Wirkungsgrad des Motors. Durch die Verringerung der Temperatur der zugeführten Luft ist im gleichen Volumen eine größere Luftmenge enthalten. Dadurch kann proportional mehr Kraftstoff verbrannt werden; der Ladeluftkühler kann somit die mögliche Abgabeleistung erhöhen.
Ladeluftkühler spielen nicht nur bei starken Motoren und im Renneinsatz eine Rolle, sondern auch beim Downsizing von Motoren, da die Ladeluftkühlung bei kleineren Motoren mehr Leistung und geringeren Verbrauch ermöglicht. Insbesondere bei Dieselmotoren sind Ladeluftkühler praktisch unverzichtbar, da mit Saugmotoren und vor allem aufgeladenen Motoren (ohne Kühlung) die heute gültigen Abgasgrenzwerte nicht eingehalten werden können.

Quelle und weitere Informationen bei Wikipedia: Ladeluftkühler

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com

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