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deltatuning

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Montag, 1. Oktober 2007, 23:27

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das die östereicher das wieder abschaffen wollen höre ich oft im radio, naja wohne ja nur ein paar km von der ösi grenze weg!!!
ich finde des totalen blödsinn, bei guten hellen wetterverhältnissen das licht einzuschalten, aber immerhin gibt es leute die davon provitieren wie z.b. werkstätten ( bei uns hat sich der wechsel mehr als verdoppelt ) , herstellerfirmen, staat ( durch mehr steuereinnahmen ua. weger sprit ) !!!!

aber letztens wurde ich mit meinem dad von einem wäscher ( wäscherei abel in anger ) sehr blöd angefahren und gefragt " host du koan führerschein oda wos, am dog ohne liacht zum foahrn du wärst gorned gseng " , da waren wir erstmal ganz schön perplex bis wir dann merkten das das sein ernst war, natürlich wurde noch ein paar minuten weiter diskutiert unteranderem weger der boshaftigkeit das der so derbst " du " sagt und einen schon beleidgt !!!!!!!
und seitwann kann man einen silbernen uno leicht übesehen???

in meinen augen haben die leute die mir licht am tag fahren............
entschuldigung aber ich sehe soviele die sogar mit fernlicht fahren und am tag andere verkehrsteilnehmer unnötig blenden, ohne das sie des selber überhaupt merken!!!
teilweise fahren sogar die östereischen polizisten ohne licht weils echt krank ist, somit dann auch der ganze vorteil der motorrad fahrer hinüber!!!

also das ist echt ein thema da könnte ich verrückt werden :lol:

vorallem weil soviele deppen rumfahren ohne licht wenn schlechte licht oder wetterverhältnisse herschen, oder es wird dann gleich übertrieben und die nebler sind ständig ( vielleicht ist des ja cool, wenn man im auto raucht und dann herschen auch nebelzustände ) an egal was ist!

nenene, armes deutschland
wenn sich jeder an seiner nase zupfen würde........

in dem sinne, gute nacht
euer flori ;-)
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stilux

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Dienstag, 2. Oktober 2007, 00:35

So jetzt will ich mich zu diesem Thema auch MAL zu Wort melden.

Ich kann nicht ganz verstehn wieso man am Tag ohne Licht fährt. Vorallem da der GP das Licht ja über die Zündung steuert.
Bis jetzt habe ich noch keine wirklich vernünftige begründung gehört, warum man das Licht an Tage ausschaltet.

Die Begründung, dass man öfters die Birnen wechseln muss und einen höheren Verbrauch hat, finde ich etwas kleinlich. Was sind das? 50€ Mehrausgaben pro Jahr? Da spart man meiner Meinung nach am falschen Ort. MAL abgesehen davon, dass weniger von der Brenndauer als mehr vom Ein- und Ausschalten des Lichtes die Lebensdauer beinflusst wird.

Bei der Begründung, die Motorräder gehen im Lichtermeer unter, kann ich nur lachen. Mein Vater sagt das auch immer. Ich find diese Ausrede sooo lächerlich. Ist das selbe wie "Ich trage den Sicherheitsgurt nicht weil er unbequem ist." Das sind doch alles faule ausreden.
Dass man dann ein Motorrad von weitem im Verkehr nicht mehr so einfach von einem Auto unterscheiden kann leuchtet ein. Aber das muss man ja auch nicht. Sehen tut man es ja trotz dem und es ist ja eigentlich scheissegal ob es ein Auto oder ein Motorrad ist. Gibt es etwa Leute die sich sagen: "Ach das ist ja nur ein Motorrad. Da kann ich ja noch rasch durch huschen. Bei einem Unfall ist ja der Schaden nicht so gross wie mit einem Auto."?
Verkehrteilnehmer ist Verkehrsteilnehmer egal ob Auto, Motorrad, Fahrrad oder Fusgänger. Wenn die Autos ohne Licht fahren müssten ja Fussgänger ein Licht haben, sonst gehen sie im Nicht-Lichermeer unter. :-D Aber dann verwechselt man sie ja wieder mit Motorräder. :roll: Das ist ein richtiger Teufelskreis :razz:

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acseven

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63

Dienstag, 2. Oktober 2007, 11:51

Zitat

Original von stilux
Was sind das? 50€ Mehrausgaben pro Jahr?


Nichtmal. In knapp zwei Jahren ist mir bis jetzt nur eine Kennzeichenleuchte ausgefallen und ich fahre seit Beginn an immer mit Licht. Man sollte das Licht aber auch immer erst nach dem Starten einschalten, obwohl es bei Fiat sicherlich bequemer wäre, den Lichtschalter einfach immer auf An zu lassen.

Höherer Spritverbrauch ist mit Licht kaum messbar und im Prinzip nur eine weitere faule Ausrede gegen Licht am Tage. Leute, die so einen ausgeprägten Sparwahn betreiben, fahren wohl auch ohne Radio und Klima. Kostet ja auch ein paar null komma null irgendwas Liter mehr auf 100km. :roll:

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Joerg

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Dienstag, 2. Oktober 2007, 16:31

Zitat

Original von stilux
Dass man dann ein Motorrad von weitem im Verkehr nicht mehr so einfach von einem Auto unterscheiden kann leuchtet ein. Aber das muss man ja auch nicht. Sehen tut man es ja trotz dem und es ist ja eigentlich scheissegal ob es ein Auto oder ein Motorrad ist. Gibt es etwa Leute die sich sagen: "Ach das ist ja nur ein Motorrad. Da kann ich ja noch rasch durch huschen. Bei einem Unfall ist ja der Schaden nicht so gross wie mit einem Auto."?

Ja, genau solche Leute gibt es!
Es ist mir schon oft passiert, dass Autofahrer mich auf dem Motorrad ankommen sehen und trotzdem rausfahren, weil sie es einfach nicht einschätzen können wie schnell so ein Motorrad beschleunigen kann, oder weil sie einfach nicht gesehen haben, dass es überhaupt ein Motorrad ist, weil vielleicht gerade zwei Motorradfahrer nebeneinander fahren und dadurch wie ein Auto wirken, welches das Licht anhat.

Mein Vetter hat durch eine solche Situation mehrere Wochen im Krankenhaus verbracht mit Trümmerbrüchen in beiden Beinen, weil ein bekloppter Autofahrer ca. 50 Meter hinter einer Ampelkreuzung auf einer Landstraße einfach rauszog, weil er gedacht hat da käme ja nur ein Auto, welches Licht anhat und er könnte noch schnell auf die Landstraße einbiegen, das würde schon reichen bis der Autofahrer über die Kreuzung ist und beschleunigt hätte (hat er nachher so ausgesagt!). Für meinen Vetter war auf der Innenseite der Fahrbahn dadurch keine Möglichkeit mehr dem Wagen auszuweichen oder rechtzeitig abzubremsen, weil zudem Gegenverkehr KAM und sein Kumpel ist gerade so zwischen den Autos durchgekommen.

Würden Autos tagsüber ohne Licht fahren, gäbe es solche Verwechslungen nicht, weil völlig klar wäre, dass es ein Motorrad sein muss, weil es tagsüber Licht anhat und dieses halt sehr viel schneller beschleunigen kann als ein Auto.

Und jeder der nicht selbst schon seit einigen Jahren Motorrad fährt, der sollte in eine solche Diskussion erst garnicht mit irgendwelchen Argumenten für die Lichtpflicht bei Autos am Tage einsteigen, weil er es einfach nicht beurteilen kann.

Autofahrer können sich nunmal nicht in die Lage eines Motorradfahrers versetzen, wenn sie selbst nicht Motorrad fahren.
Sie haben keine Ahnung von den Beschleunigungswerten, dem Fahrverhalten, den Bremsproblemen usw. bei einem Motorrad und genau aus diesem Grund müssen Motorradfahrer, genau wie Radfahrer, im Straßenverkehr besonders geschützt werden und das Licht am Tage nur bei Motorradfahrern ist ein gutes Mittel dazu.

PuntoJuergen

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65

Dienstag, 2. Oktober 2007, 16:43

@Joerg

Und wer schützt uns (PKW-Fahrer) vor LKW's und Motorradfahreren?

Man sollte das nicht immer nur so einseitig sehen, denn verrückte gibt es überall:

Gruss

Juergen

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Joerg

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66

Dienstag, 2. Oktober 2007, 17:28

Zitat

Original von PuntoJuergen
@Joerg

Und wer schützt uns (PKW-Fahrer) vor LKW's und Motorradfahreren?

Man sollte das nicht immer nur so einseitig sehen, denn verrückte gibt es überall:

Gruss

Juergen

Es gibt dazu einen Spruch:

Motorradfahrer töten nicht, Motorradfahrer werden getötet!

Dafür spricht, dass in ca. 70% der Unfälle mit Motorradfahrern Autofahrer die Schuld tragen.

deltatuning

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67

Dienstag, 2. Oktober 2007, 20:10

ich gebe joerg vollkommen recht und teile seine meinung!!!
vielleicht bin ich auch nur ein stuhrkopf und habe mit meinen 21jahren zu wenig erfahrung um da mitreden zu können:cry: :?:

auf der anderen seite möchte ich mit meinem a112 auch nicht in einen unfall geraten weil der bianchi absolut keine knautschzonen/schutzzonen hat.... :-(

und zum glück gibt es die meinungsfreiheit ( in manchen ländern nicht )

alles andere kann man meinen letzten post entnehmen

florian
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68

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 08:08

Zitat

Original von Joerg
Autofahrer können sich nunmal nicht in die Lage eines Motorradfahrers versetzen, wenn sie selbst nicht Motorrad fahren.


Das mag durchaus sein, geb ich Dir vollkommen recht.
Aber vielleicht ist es auch MAL den Motorradfahrern möglich, sich in die Lage der Autofahrer zu versetzen?

Ich kann nur sagen, letztens ist mir am Tage ein silberner Wagen entgegengekommen.
Ohne Licht, hab ihn erst wirklich spät sehen können, da in einem Waldgebiet.
Aus dem Grund fahr ich eben grundsätzlich immer mit Licht.
Denn so können mich auch die Motorradfahrer besser und früher sehen!
Gruß, cings

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Joerg

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69

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:57

Ich würde MAL behaupten, dass sich 95% aller Motorradfahrer in die Lage eines Autofahrers versetzen können, weil fast jeder Motorradfahrer einen Autoführerschein hat und auch ein Auto nutzt. Es gibt nur sehr wenige, die ausschließlich Motorrad fahren.

Und von Waldgebieten reden wir hier wohl nicht, ein Waldgebiet, genauso wie starker Regen am Tage, sehr starke Bewölkung und dadurch fast Dunkelheit, sind Ausnahmen, in denen es natürlich besser ist auch am Tage das Licht am Auto einzuschalten.
Nur sollte kein Autofahrer ständig mit Licht rumfahren am Tage, das ist es worum es hier geht.

Jetzt MAL meine ganz persönliche Einschätzung zu dem Thema, durch die sich bitte niemand persönlich angegriffen fühlen sollte, es ist meine persönliche Meinung zu dem Thema!!!

Meiner Meinung nach haben die Autofahrer in der Sache Licht am Tage zu große Freiheit.
Es gibt eine gesetzliche Regelung, die es einem Motorradfahrer vorschreibt am Tag sein Licht einzuschalten. Tut er es nicht, gibt es ein Bußgeld.
Diese Regelung gibt es nicht umsonst, man hat sich dabei etwas gedacht.
Es gibt sie um die Sicherheit der Motorradfahrer zu erhöhen.
Sie ist aber sinnlos, solange es Autofahrern freigestellt ist am Tag auch ihr Licht einschalten zu dürfen. Hier hat der Gesetzgeber also nicht zu Ende gedacht.
Es sollte daher auch eine Regelung geben, dass es Autofahrern grundsätzlich verboten ist am Tag mit Licht zu fahren und auch dafür sollte es ein Bußgeld geben.
Es gibt viele Autofahrer, die einfach zu dumm und/oder zu faul sind diese Freiheit der Entscheidung sinnvoll anzuwenden.

MAL ehrlich, welchen Grund kann es geben an einem normal sonnigen Tag mit Licht rumzufahren?
Meiner Meinung nach keinen, denn wer am hellichten Tage ein Auto nicht sieht, weil es kein Licht anhat, der sollte MAL zum Augenarzt gehen oder noch besser seinen Führerschein abgeben!

Welcher Grund spricht dagegen sein Licht erst dann einzuschalten wenn es notwendig wird (z.B. in Waldgebieten, wenn es anfängt zu regnen, bei aufkommender Dämmerung)?
In meinen Augen ist das pure Faulheit sein Licht erst dann einzuschalten, wenn es notwendig ist, weil es ja um so viel bequemer ist es einfach ständig anzuhaben, dann kann man es ja auch nicht vergessen.

Und wieviele Autofahrer gibt es, die am Tage mit eingeschaltetem Licht rumfahren, dann MAL jemandem die Lichthupe geben wollen, den Hebel aber ganz durchziehen und dadurch das Fernlicht einschalten und es nicht mehr ausschalten weil sie die Leuchte im Armaturenbrett nicht sehen, weil es eben zu hell ist um sie wirklich zu bemerken?
Mir begegnen solche Typen fast jede Woche mindestens einmal.
Wäre das Licht aus, wäre es egal, weil das Fernlicht dann auch ausbliebe!

Und jetzt bringt nur zu diesen vier simplen Dingen MAL trifftige und stichhaltige Argumente für das Licht am Tag beim Auto oder widerlegt diese Dinge stichhaltig.
Wenn dazu jemand eine wirklich einleuchtende und vernünftige Erklärung liefern kann, dann überlege ich selbst vielleicht auch noch MAL darüber.

Gruß
Jörg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Joerg« (3. Oktober 2007, 10:25)


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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 10:59

Ja Joerg,
dass in Deutschland bei den Autos auch das Licht-Abblendlicht eingeschaltet
werden muss liegt an den Ausruck "Fahrlicht". Wenn ein Auto fährt, dann
darf kein "Standlicht" benutzt werden.
Vor langer Zeit haben die Nordländer mit der Lichteinführung angefangen, nämlich
mit dem Einschalten des "Standlichtes" - also den Begrenzungsleuchten.
Dann ist man übergangen auf die Einschaltung des Abblendlichtes.
Aus diesen Ländern kommen keine Beanstandungen über Licht an oder Licht aus.
Ein Motorrad wird auch dann schlecht gesehen, wenn alle Autos kein Fahrlicht
einschalten. Es liegt an der Sotgfältigkeit des Autofahrers.
Wenn der nichts sieht, dann kann man auch mit einem eingeschalteten
Christbaum keinen Unfall abwenden.
Wenn man im Strassenverkehr eine Lichtquelle sieht, als Motorradfahrer,
Autofahrer oder Fussgänger, dann hat ein jeder sorgfältig zu prüfen, was
das für eine Lichtquelle ist und sich entsprechend darauf einzurichten.
In allen Medien wird zum Lesen, Sehen und Hören ständig auf die Gefahren
im Strassenverkehr hingewiesen. Und wer das nicht beachtet, der baut halt
eines Tages einen Unfall und da spielt dann das eingeschaltete Licht keine
Rolle mehr - lapidar: Ich habe das Fahrzeug (auch öfters PKW) übersehen.
Im Regelfalle bietet das eingeschaltete Licht doch mehr Sicherheit, auch wenn
es nur ein Verkehrstoter weniger ist.

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Joerg

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 11:13

Deutschland ist nicht zu vergleichen mit den nördlichen Ländern, weil da
1. andere Lichtverhältnisse herrschen und
2. dort andere Straßenverhältnisse sind.
Der Vergleich hinkt also total. ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joerg« (3. Oktober 2007, 11:13)


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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 20:17

Zitat

Original von Joerg
MAL ehrlich, welchen Grund kann es geben an einem normal sonnigen Tag mit Licht rumzufahren?


Man wird früher von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt. Das kann selbst auf einer gut einsehbaren geraden Strassen hilfreich sein, wenn man überholen will. Der Gegenverkehr lässt sich viel eher erkennen und so kann man besser einschätzen, ob man zum überholen rauszieht oder lieber wartet.

Bußgelder für Lichtfahrer zu fordern und den Autofahrer noch Faul- oder Dummheit vorzuwerfen, sind schon gewagte Aussagen. Ich möchte nicht streiten, aber zum Glück denken nicht alle so. :001:

Früher oder später kommt die Lichtpflicht in Deutschland sowieso, egal wie manche sich dagegen streuben. Es ist zur Zeit nicht nur in Skandinavien Pflicht, sondern mittlerweile schon fast in allen anderen europäischen Ländern (teilweise nur Autobahnen). Dort gibt es nachweislich weniger Unfälle durch 'sehen und gesehen werden'.

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 20:59

Hier hat es eine schöne Tabelle auf der verzeichnet ist welche Länder alles Tagfahrlichpflicht haben.

Klick

Wie man sieht sinde sehr viele in Europa. Ich denke es wird einen guten Grund haben warum es so viele sind.

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 23:08

Dazu nur folgendes aus dem gleichen Artikel:
---
Nachdem die Unfallzahlen in Österreich im Jahr 2007 sehr stark angestiegen sind, werden zur Zeit massive Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer Verpflichtung zum Tagfahrlicht sowohl von manchen Experten, Politikern, Verkehrsclubs als auch von vielen Autofahrern vorgebracht und über eine Abschaffung oder Novellierung der Verordnung diskutiert.

Am 11. September 2007 gaben Verkehrsminister Werner Faymann und Innenminister Günther Platter offiziell bekannt, die schon seit längerem auf der Abschussliste stehende Lichtpflicht in Österreich, sobald als möglich gänzlich abschaffen zu wollen.

Studien ergaben, dass die Maßnahme "Licht bei Tag" in Summe keinerlei Sicherheitsgewinn erbrachte, den CO2-Ausstoß erhöhte und die Autofahrer mit durchschnittlich 50 Euro pro Jahr belastete. Der letztendliche Grund für diese Maßnahme war aber eine wahrnehmungsphysiologische Studie, die erstmals anhand von Augenbewegungsmessungen nachwies, was viele Licht-am-Tag-Gegner behaupten, und was auch schon früher seitens Augenfachärzten eingewendet worden war: dass nämlich durch das Licht eine Fixierung auf für das unmittelbare Vorfeld des eigenen Fahrzeuges unwesentliche Information erfolgt, und dadurch die Reaktion auf plötzlich auftretende Gefahren verschlechtert würde.
---
Wie man also sieht, ist das Projekt in Österreich auf ganzer Linie gescheitert!
Und außerdem wurde durch Studien belegt, das Licht am Tag sogar gefährlich sein kann. Das sagt wohl alles über Lichtpflicht am Tag aus.

Und schaut euch diese Liste in Wikipedia doch MAL bitte genauer an, außer Portugal und Italien sind das nur osteuropäische oder nordische Länder und das hat auch seinen Grund, dass man dort weder Frankreich, Belgien, Holland, Luxemburg, Schweiz, England usw. findet. Weil es in diesen Ländern völliger Unfug ist am Tag mit Licht rumzufahren.
Darum wird es ja auch in Österreich zum 01.01.2008 wieder abgeschafft!

@acseven
Das ist genau das was ich meinte mit besser zum Augenarzt gehen oder Führerschein abgeben, wenn man am hellichten Tage sowas nicht auf die Reihe bekommt ohne Licht am Auto. Also tut mir echt leid, aber ich fahre jetzt seit fast 22 Jahren Auto und ich habe noch nie am Tage eine Situation gehabt, wo ich mir gewünscht hätte, dass der Gegenverkehr Licht angehabt hätte. Wer sowas nicht geregelt bekommt, der gehört in meinen Augen nicht hinter ein Steuer.
Und zu deinen "nachweislich weniger Unfällen" spricht die österreichische Erfahrung wohl eine völlig gegenteilige Sprache oder?

Bisher hat in dem ganzen Thread noch kein Einziger eine sinnvolle Erklärung dafür abgeben können den Motorradfahrern die passive Sicherheit durch die Lichtpflicht am Motorrad am Tag abnehmen zu wollen. Vielleicht benötigen einige aber auch erst ein paar tote Motorradfahrer mehr bevor sie begreifen was sie hier eigentlich mit ihrer Forderung nach der Lichtpflicht am Auto am Tag anrichten können.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Joerg« (3. Oktober 2007, 23:26)


acseven

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 23:23

Ist mir ein Rätsel warum es in Österreich mehr Unfälle und Tote durch Tagfahr(pf)licht gibt. In Nordeuropa und anderen Lichtländern sieht es ganz anders aus. Dort nimmt die Zahl der Verkehrsunfälle und -toten stetig ab, weil die Autofahrer das Licht an haben müssen.

Ich habe alleine auf dem Weg zur Arbeit mehrere Strecken wo mich diese Lichtmuffel nerven. Würde man das Licht per Gesetzt einführen, gäbe es auch weniger Blödmänner, die selbst bei Dämmerung, Nebel und starkem Regen das Licht vergessen. Ist wirklich unglaublich bei manchen...
Bei den meisten Autos erkennt man den Tacho nichtmal mehr ohne das Licht einzuschalten.

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Joerg

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 23:30

Da wird wieder Nordeuropa als Beispiel genannt.
Nordeuropa ist aber kein Bereich, den man mit Mitteleuropa vergleichen kann, denn dort herrschen völlig andere Lichtverhältnisse, die Jahreszeiten sind dort anders, die Bewaldung ist wesentlich größer usw.
Man kann nordische Länder nicht mit mitteleuropäischen vergleichen und genau das haben die Österreicher nun auch festgestellt und schaffen es darum auch wieder ab.
Das ist es, was hier einige endlich begreifen müssen: Licht am Tag ist nicht in jedem Land das Gleiche, es gibt erhebliche witterungsbedingte, landestypische und andere Unterschiede, die einen Vergleich auf dieser Basis einfach unmöglich machen.

Zitat

Ich habe alleine auf dem Weg zur Arbeit mehrere Strecken wo mich diese Lichtmuffel nerven. Würde man das Licht per Gesetzt einführen, gäbe es auch weniger Blödmänner, die selbst bei Dämmerung, Nebel und starkem Regen das Licht vergessen. Ist wirklich unglaublich bei manchen...

Das liegt aber am Autofahrer weil sie dumm und faul sind, nicht an der fehlenden Lichtpflicht. Wenn einige nicht immer so träumen würden beim Fahren und nicht zu faul wären wenn es notwendig ist das Licht einzuschalten das auch zu tun und es danach auch wieder auzuschalten, dann würde sowas nicht passieren.

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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 06:12

Ok, ich bin mich jetzt ein wenig vertieft am informieren und muss langsam an meiner Einstellung zum Tagfahrlich zweifeln. Ich habe noch nicht alle Infos die ich haben möchte aber das kommt noch. Werde mich später dazu nochmal äussern.

Ein Nachteil hat es aber auf jedenfall wenn man ohne Licht fährt. Ich möchte eine Person sehen die für ein 200m langes Waldstück das Licht anmacht und ann wieder auschaltet. Denn genau an diesen Stellen wäre es sehr Sinnvoll mit Licht zu fahen, besonders wenn man ein dunkles Auto hat. Caribbean Orange for ever :-D :razz:

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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 15:22

Heute teilte die Pressesprecherin des ADAC in einen Interview mit,
dass in Europa, dort wo am Tage mit Fahrlicht gefahren werden muss, die
Unfallzahlen um 3 Prozent zurückgegangen sind. Das hat jetzt nichts mit
Nordeuropa mit anderen Licht- und Strassenverhältnissen zu tun und da gibt
es auch keine Vergleiche, die hinken. Das ist die Auswertung nüchterner
Zahlen.
Deutschland wird sich einer europäischen Entscheidung anschliessen und bis
dahin die Lichtpflicht nicht beschliessen.

Ich fahre mit Licht, weil ICH gesehen werden will, damit ICH nicht in einen
Unfall verwickelt werde, bei dem der andere damit argumentiert, er hätte
mich nicht gesehen. Es sind die Insassen meines Autos, für die ich eine
Verantwortung trage und deshalb habe ich alle Massnahmen zu treffen,
um sie bei einem Unfall zu schützen bzw. einen Unfall abzuwenden.

Es wird immer Unfälle geben, weil die Verkehrsdichte immer mehr zunimmt.
Man sollte aber alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit die Unfallzahlen nicht
ständig steigen.

Übrigens, ich hatte schon Sicherheitsgurte in meinen Autos, als andere diese
Einrichtungen noch als Spinnereien belächelten. Heute sind diejenigen, die
keinen Sicherheitsgurt anlegen, in meinen Augen verantwortungslose Idioten.

Die dritte Bremsleuchte wurde als Unsinn abgetan, letztendlich hat sie sich
bewährt und im Strassenverkehr für mehr Sicherheit gesorgt.

Ich bin selbst jahrelang Motorrad gefahren. Ich käme nicht auf den Gedanken,
Sicherheitsgurte und 3. Bremsleuchte als Unsinn zu bezeichnen, die man ruhig
wieder abschaffen könnte.

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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 15:55

Also ich fahre auch ohne Ausnahme mit Abblendlicht... am Tag, wie auch in der Nacht... das kostet jedoch seinen Preis, denn ich habe nun innerhalb von 11 Monaten schon beide Standlichtbirnen austauschen lassen müssen, zum Glück auf Kulanz des Händlers ohne Zusatzkosten für mich, jedoch finde ich das doch etwas heftig bei einem Neuwagen... sollten die Birnen nicht etwas länger aushalten!?

Viele Grüße,
Holger

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Donnerstag, 4. Oktober 2007, 16:05

Könnte auch ne andere Ursache haben.
Fabrikationsfehler einer Serie??? kommt vor, selten, aber doch schon MAL.
Oder Birnen von einem Billigheimer, der sich da ein Geschäft versprach.

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